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<title>Tierwohl</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Tierwohl</span></h1>
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</div>
<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr"><p><b>Tierwohl</b> ist eine Bezeichnung für die <a href="Gesundheit" title="Gesundheit">Gesundheit</a> und das Wohlbefinden von Tieren, insbesondere von <a href="Nutztier" title="Nutztier">Nutztieren</a>. Das Tierwohl umfasst die Aspekte körperliche Gesundheit, die Ausführbarkeit von natürlichen Verhaltensweisen („Normalverhalten“) und das emotionale Wohlbefinden der Tiere.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das Tierwohl ist zu einem Thema von breit angelegter wissenschaftlicher Forschung und Diskussion und der Begriff zum politischen <a href="Fahnenwort" title="Fahnenwort">Fahnenwort</a> geworden. Der Begriff <i>Tierwohl</i> taucht auch im Zusammenhang mit der Vermarktung von <a href="Tierisches_Produkt" title="Tierisches Produkt">tierischen Produkten</a> auf (siehe <a href="Tierwohllabel" title="Tierwohllabel">Tierwohllabel</a>).
</p><p>Das Tierwohl hängt entscheidend davon ab, ob die <a href="Tierhaltung" title="Tierhaltung">Tierhaltung</a> tiergerecht ist, das heißt, ob sie den Bedürfnissen der Tiere gerecht wird. Das Thema des Tierwohls wird deshalb in der Fachliteratur häufig mit dem Begriff Tiergerechtheit angesprochen.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Tiergerechtheit beschreibt als messbares Kriterium der Haltungsumgebung und des Umgangs mit dem Tier, „in welchem Maß Umweltbedingungen dem Tier die Voraussetzungen zur Vermeidung von Schmerzen, Leiden und Schäden sowie zur Sicherung von Wohlbefinden bieten“.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die Frage des Tierwohls und der Tiergerechtheit stellt sich bei Nutztieren (<a href="Haustier" title="Haustier">Haustiere</a>, <a href="Tierversuch" title="Tierversuch">Versuchstiere</a>, Zirkustiere) und <a href="Heimtier" title="Heimtier">Heimtieren</a>, teilweise auch bei Wildtieren (z.&nbsp;B. Zootiere, vgl. <a href="Tierhaltung#Wildtierhaltung" title="Tierhaltung">Wildtierhaltung</a>). Dabei steht die landwirtschaftliche Nutztierhaltung im Vordergrund. Die Entscheidung, welche Haltungsbedingungen und Verfahren als nicht tiergerecht zu bewerten sind, hängt vom wissenschaftlichen Erkenntnisstand, aber auch von gesellschaftlichen Präferenzen ab. Der Gesetzgeber definiert im <a href="Tierschutzrecht" title="Tierschutzrecht">Tierschutzrecht</a> Mindestanforderungen.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Begriffsabgrenzung">Begriffsabgrenzung</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Tierwohl,_Tiergerechtheit,_animal_welfare"><span id="Tierwohl.2C_Tiergerechtheit.2C_animal_welfare"></span>Tierwohl, Tiergerechtheit, animal welfare</h3></div>
<p>Tierwohl und Tiergerechtheit verhalten sich spiegelbildlich: Das Tierwohl hängt vor allem vom tiergerechten Umgang mit den Tieren ab, und der Zweck einer tiergerechten Haltung ist das Tierwohl. Die beiden Begriffe werden oft gemeinsam erläutert, zum Beispiel: „Wenn Tiere gesund sind, ihr Normalverhalten ausführen können und negative Emotionen vermieden werden (z.&nbsp;B. Angst und Schmerz), kann von einer guten Tierwohl-Situation bzw. einer tiergerechten Haltung ausgegangen werden.“<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Ansonsten betreffen die Begriffe <i>Tierwohl</i> und <i>Tiergerechtheit</i> zwar weitgehend, aber nicht genau dieselben Sachverhalte. Beispielsweise ist die körperliche Gesundheit des Tieres nicht allein von der Tierhaltung und vom tiergerechten Verhalten des Menschen abhängig: Ein Tier kann auch dann krank werden, wenn die Haltungsbedingungen und die tierärztliche Betreuung optimal sind. Da das Tierwohl in der Regel im Hinblick auf die Verantwortung des Menschen betrachtet wird, beziehen sich die beiden Begriffe dennoch auf dasselbe Thema. Sie werden in Fachtexten häufig wie <a href="Synonym" title="Synonym">Synonyme</a> verwendet,<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> obwohl dies zumindest unpräzise ist.
</p><p>Der englische Begriff <i>animal welfare</i>, der auch in deutschen Fachtexten auftaucht, ist eine wörtliche Entsprechung zum deutschen Wort <i>Tierwohl</i>. Im Englischen wird <i>animal welfare</i> jedoch häufiger und mit einer breiteren Bedeutung verwendet als <i>Tierwohl</i> im Deutschen. <i>Animal welfare</i> kann sich ebenso auf das Wohlergehen von Tieren („Tierwohl“) beziehen wie auf die Tierhaltung und alle Aktivitäten des Menschen, die dem Schutz von Tieren dienen. Deshalb kommt je nach Kontext auch die Übersetzung mit <i><a href="Tierschutz" title="Tierschutz">Tierschutz</a></i> oder <i><a href="Artgerechte_Haltung" title="Artgerechte Haltung">artgerechte Haltung</a></i> oder <i>Tiergerechtheit</i> in Frage. <i>Animal welfare</i> umfasst beispielsweise auch Schutzmaßnahmen für wildlebende Tiere und entspricht in dieser Hinsicht dem deutschen Begriff <i>Tierschutz</i>. Im Englischen wird der Begriff <i>animal welfare</i> auch auf historisch frühe Bemühungen um den Tierschutz angewendet und sollte in diesem Zusammenhang mit <i>Tierschutz</i> übersetzt werden.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Somit entspricht <i>animal welfare</i> einem <a href="%C3%9Cberbegriff" class="mw-redirect" title="Überbegriff">Überbegriff</a> für mehrere deutsche Begriffe.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Tierschutz">Tierschutz</h3></div>
<p>Während der Begriff der Tiergerechtheit sich auf die Qualität der Tierhaltung bezieht, gehören zum <a href="Tierschutz" title="Tierschutz">Tierschutz</a> auch Schutzmaßnahmen für frei lebende <a href="Wildtier" title="Wildtier">Wildtiere</a>. Beispiele sind die <a href="Wildrettung" title="Wildrettung">Wildrettung</a> oder Maßnahmen zum Schutz von <a href="Wale" title="Wale">Walen</a> (vgl. <a href="Walschutzgebiet" title="Walschutzgebiet">Walschutzgebiet</a>). <a href="Delfine" title="Delfine">Delfine</a> sind ein Thema des Tierschutzes, weil viele von ihnen als <a href="Beifang_(Fischerei)" title="Beifang (Fischerei)">Beifang</a> der Fischerei sterben; für die Diskussion der Tiergerechtheit sind Delfine nur dann relevant, wenn sie in <a href="Delfinarium" title="Delfinarium">Delfinarien</a> gehalten werden.
</p><p>Ein weiterer Unterschied besteht darin, dass es beim Tierschutz eher um elementare Bedürfnisse der Tiere geht, während das Konzept des Tierwohls auch das emotionale Wohlergehen der einzelnen Tiere in den Blick nimmt.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Tierrechte">Tierrechte</h3></div>
<p>Die Konzepte der <a href="Tierrechte" title="Tierrechte">Tierrechte</a> und der Tiergerechtheit stehen in einem teils gegensätzlichen, teils parallelen Verhältnis zueinander. Die Tierrechtsdebatte beschäftigt sich seit den 1970er Jahren mit der Frage, ob Menschen überhaupt die Berechtigung haben, Tiere zu nutzen. Tierrechte-Philosophen wie <a href="Tom_Regan" title="Tom Regan">Tom Regan</a> und <a href="Peter_Singer" title="Peter Singer">Peter Singer</a> lehnen die Nutzung von Tieren weitgehend ab. Im Gegensatz dazu gehen Praktiker (zum Beispiel Landwirte und Handelsunternehmen) und Wissenschaftler verschiedener Disziplinen (zum Beispiel <a href="Ethologie" title="Ethologie">Ethologen</a> und <a href="Veterin%C3%A4rmedizin" class="mw-redirect" title="Veterinärmedizin">Tiermediziner</a>) von der Realität der Tierhaltung aus und beschäftigen sich mit der Frage, wie man Tiere – trotz ihrer Nutzung durch den Menschen – möglichst tiergerecht, also im Einklang mit ihren natürlichen Bedürfnissen behandeln und halten kann.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Schritte auf dem Weg zu mehr Tiergerechtheit in der Tierhaltung können auch als schrittweise Annäherung an das Ideal der Tierrechte verstanden werden – zum Beispiel wenn bestimmten Nutztieren künftig das „Recht“ auf mehr Bewegungsfreiheit im Stall zugestanden wird. Insofern besteht auch eine gewisse Ähnlichkeit der Konzepte.
</p><p>Die Erkenntnis, dass eine mehr oder weniger tiergerechte Haltung noch keine Gerechtigkeit gegenüber dem Tier bedeutet und nicht mit einer Anerkennung von Tierrechten gleichzusetzen ist, spiegelt sich in der Umbenennung des österreichischen <i>Tiergerechtigkeitsindex</i> (TGI), wie er ursprünglich genannt wurde. Helmut Bartussek, der den TGI im Jahr 1985 entwickelt hat, berichtete über die Umbenennung in <i>Tiergerechtheitsindex</i> (Fettschrift wie im Original):
</p>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Das Verfahren wurde ursprünglich ‚Tiergerecht<b>igkeits</b>index - TGI‘ genannt. Die Ethologin Dr. Glarita Martin, Stuttgart, hat 1990 den Vorschlag gemacht, ihn durch ‚Tiergerecht<b>heits</b>index‘ zu ersetzen, denn er stellt fest, wie weit ein Haltungssystem den Ansprüchen der Tiere <b>gerecht</b> wird, wie weit es sich um ein tiergerechtes System handelt. Hingegen bedeutet der Begriff Tiergerecht<b>igkeit</b>, dem Tier Gerechtigkeit angedeihen zu lassen, eine Forderung, die über eine tiergerechte Haltung hinausgeht […] und sich schließlich auch der ethischen Frage widmet, wie weit eine Nutzung der Tiere überhaupt gehen darf und soll. Seit diesem berechtigten Hinweis wird der TGI als Tiergerechtheitsindex bezeichnet.“<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
</blockquote>
</div></div>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Messung_und_Bewertung">Messung und Bewertung</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Die_fünf_Freiheiten"><span id="Die_f.C3.BCnf_Freiheiten"></span>Die fünf Freiheiten</h3></div>
<p>Im Jahr 1979 wurde von dem damals neu gegründeten britischen <i>Farm Animal Welfare Council</i> (FAWC) das <a href="F%C3%BCnf_Freiheiten_(Tierwohl)" title="Fünf Freiheiten (Tierwohl)">Konzept der „fünf Freiheiten“</a> veröffentlicht, das auf dem britischen Brambell Report (1965)<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> aufbaute und weltweite Anerkennung gefunden hat.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Es bildet die Grundlage für verschiedene Mess- und Bewertungssysteme für Tiergerechtheit. Das Farm Animal Welfare Council bearbeitete das Thema des Tierwohls weiter und veröffentlichte regelmäßig Berichte und Stellungnahmen, bevor es im März 2011 durch eine Nachfolgeorganisation, das heute tätige <i>Farm Animal Welfare Committee</i> (FAWC), ersetzt wurde.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die fünf Freiheiten sind:<sup id="cite_ref-Bergschmidt_Messung_14-0" class="reference"><a href="#cite_note-Bergschmidt_Messung-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<ol><li>Freiheit von Hunger und Durst: Tiere haben Zugang zu frischem Wasser und gesundem und gehaltvollem Futter.</li>
<li>Freiheit von haltungsbedingten Beschwerden: Tiere haben eine geeignete Unterbringung (z.&nbsp;B. einen Unterstand auf der Weide), adäquate Liegeflächen etc.</li>
<li>Freiheit von Schmerz, Verletzungen und Krankheiten: Die Tiere werden durch vorbeugende Maßnahmen, bzw. schnelle <a href="Diagnose" title="Diagnose">Diagnose</a> und Behandlung, Verzicht auf <a href="Amputation" title="Amputation">Amputationen</a> (bzw. <a href="An%C3%A4sthesie" title="Anästhesie">Betäubung</a>) versorgt.</li>
<li>Freiheit von Angst und Stress: Durch Verfahren und Management werden Angst und Stress vermieden z.&nbsp;B. durch Verzicht auf Treibhilfen.</li>
<li>Freiheit zum Ausleben normaler <a href="Verhaltensmuster" title="Verhaltensmuster">Verhaltensmuster</a>: Die Tiere haben die Möglichkeit das Normalverhalten auszuüben z.&nbsp;B. durch ausreichendes Platzangebot, Gruppenhaltung etc.</li></ol>
<p>Das Konzept der fünf Freiheiten bietet einen Ansatz für die Operationalisierung, also die Messung der Tiergerechtheit in der Praxis.<sup id="cite_ref-Bergschmidt_Messung_14-1" class="reference"><a href="#cite_note-Bergschmidt_Messung-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Indikatoren">Indikatoren</h3></div>
<p>Die Messung der verschiedenen Aspekte des Tierwohls erfolgt auf der Basis von Indikatoren. Hierbei werden unterschieden:<sup id="cite_ref-Bergschmidt_Messung_14-2" class="reference"><a href="#cite_note-Bergschmidt_Messung-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<ul><li>Ressourcenbezogene Indikatoren, die bspw. Informationen über Haltungsverfahren und Platzangebot bereitstellen.</li>
<li>Managementbezogene Indikatoren, die Praktiken wie die <a href="Enthornung" title="Enthornung">Enthornung</a> von Rindern oder die <a href="Kastration" title="Kastration">Kastration</a> von männlichen Ferkeln erfassen, aber auch die Fütterung und den Umgang mit den Tieren.</li>
<li>Tierbezogene Indikatoren, die direkt am Tier gemessen werden. Beispiele für tierbezogene Indikatoren <i>(animal-based indicators)</i> sind Fußballenentzündungen (Pododermatitis) bei Mastgeflügel, <a href="Lahmheit" title="Lahmheit">Lahmheiten</a> bei Milchkühen sowie Lungenbefunde am Schlachtkörper bei Mastschweinen.</li></ul>
<p>Der Messung von Tiergerechtheit liegen immer mehrere Indikatoren zugrunde. Viele einzelne Indikatoren sind anerkannt und haben sich bewährt. Bislang steht kein allgemein anerkanntes Indikatoren-Set zur Verfügung. Die gebräuchlichen Mess- und Bewertungsverfahren treffen jeweils eine Auswahl aus den Indikatoren und setzen dabei Schwerpunkte.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Mess-_und_Bewertungsverfahren">Mess- und Bewertungsverfahren</h3></div>
<p>Einige Mess- und Bewertungsverfahren beziehen tier-, ressourcen- und managementorientierte Indikatoren ein, andere nutzen nur eine oder zwei Indikatorengruppen. Das liegt unter anderem daran, dass die Verfahren für verschiedene Anwendergruppen und Zwecke konzipiert sind. Beispiele sind die Politikberatung durch Behörden und Experten, Beratung für Landwirte, Betriebsplanung bzw. Eigenmonitoring durch Landwirte oder die <a href="Produktkennzeichnung" title="Produktkennzeichnung">Produktkennzeichnung</a> (<a href="Tierwohllabel" title="Tierwohllabel">Tierwohllabel</a>) von Handels- und Vermarktungsunternehmen.
</p>
<table class="wikitable">

<tbody><tr>
<th>Verfahren</th>
<th>Indikatoren</th>
<th>Beschreibung
</th></tr>
<tr>
<td>Welfare Quality</td>
<td>überwiegend tierbezogen</td>
<td>Im Projekt Welfare Quality wurden von einem Netzwerk europäischer Forschungsgruppen Beurteilungssysteme in Bezug auf Tierschutz sowie entsprechende Produktinformationen für <a href="Rinder" title="Rinder">Rinder</a>, <a href="Hausschwein" title="Hausschwein">Schweine</a> und <a href="Gefl%C3%BCgel" title="Geflügel">Geflügel</a> entwickelt. Für die Gesamtbeurteilung des Wohlergehens der Nutztiere in einem Betrieb werden gute Fütterung, gute Haltungsbedingungen, gute Gesundheit und artgemäßes Verhalten durch Tierbeobachtung erhoben und in einem Punktesystem bewertet.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</td></tr>
<tr>
<td>Tiergerechtheitsindex</td>
<td>tierbezogen, ressourcenbezogen, managementbezogen</td>
<td>Der Tiergerechtheitsindex (TGI) ist für die Bewertung von Haltungsverfahren konzipiert. Für die Bereiche Bewegungsmöglichkeit, Sozialkontakt, Bodenbeschaffenheit, Licht und Luft (Stallklima) sowie Betreuungsintensität werden Punkte vergeben.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der TGI wird vor allem in Österreich angewendet.
</td></tr>
<tr>
<td>Nationaler Bewertungsrahmen Tierhaltungsverfahren</td>
<td>ressourcenbezogen</td>
<td>Der „Nationale Bewertungsrahmen Tierhaltungsverfahren“ wurde von der <a href="Bundesforschungsanstalt_f%C3%BCr_Landwirtschaft" title="Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft">Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft</a> und dem <a href="Kuratorium_f%C3%BCr_Technik_und_Bauwesen_in_der_Landwirtschaft" title="Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft">Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft</a> (KTBL) erstellt.<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</td></tr>
<tr>
<td>Kritische Kontrollpunkte (Critical Control Points)</td>
<td></td>
<td>Das Konzept der <a href="Gefahrenanalyse_und_kritische_Kontrollpunkte" title="Gefahrenanalyse und kritische Kontrollpunkte">kritischen Kontrollpunkte</a> (CCP) dient in der <a href="Lebensmittelindustrie" title="Lebensmittelindustrie">Lebensmittelindustrie</a> und der Tierhaltung der risikoorientierten Bewertung der Produktionsprozesse nach vorgegebenen Standards. An den Kontrollpunkten müssen bestimmte Zielwerte erreicht werden. Bei der Haltung von Mastschweinen und <a href="Sauen" title="Sauen">Sauen</a> kann z.&nbsp;B. das Vorhandensein von Beschäftigungsmaterial als kritischer Kontrollpunkt gelten.<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</td></tr>
<tr>
<td>Checklisten</td>
<td>tierbezogen, ressourcenbezogen</td>
<td>Verschiedene Checklisten (z.&nbsp;B. <a href="Bioland" title="Bioland">Bioland</a>,<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <a href="Deutsche_Landwirtschafts-Gesellschaft" title="Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft">Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft</a><sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>) eignen sich für das Eigenmonitoring durch den Tierhalter. Anhand der Checklisten sollen Landwirte die Problembereiche im <a href="Stall" title="Stall">Stall</a> selbst erkennen können.
</td></tr></tbody></table>
<p>Zudem werden in Kooperation verschiedener Akteure der Lebensmittelkette im Rahmen von Label- bzw. Zertifizierungssystemen Indikatoren weiterentwickelt und verwendet. Ähnlich wie beim <a href="Bio-Siegel" title="Bio-Siegel">Bio-Siegel</a> müssen die Tierhalter bestimmte Auflagen erfüllen bzw. einen bestimmten Gesundheitsstatus der Tiere nachweisen, um die Kennzeichnungen zu erhalten. Die Vorgaben sind dabei je nach Label und Zertifizierungssystem unterschiedlich. Beispiele sind „Neuland“,<sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> „Für mehr Tierschutz“,<sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> „Tierschutz kontrolliert“<sup id="cite_ref-23" class="reference"><a href="#cite_note-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und „AssureWel“.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Problematik_der_Bewertung">Problematik der Bewertung</h3></div>

<p>Bei der Beurteilung der Tiergerechtheit spielen <a href="Wertvorstellung" title="Wertvorstellung">Werte</a> eine wichtige Rolle. Unterschiedliche Wertvorstellungen sind eine Ursache für voneinander abweichende Bewertungen der Tiergerechtheit von Haltungs- und Managementverfahren. Wird der Tiergesundheit ein hoher Stellenwert beigemessen und den natürlichen Verhaltensweisen ein geringerer Stellenwert, kann eine Stallhaltung auf engem Raum positiv bewertet werden, solange die Tiere trotz der mangelnden Bewegungsmöglichkeit körperlich gesund bleiben. Bei einer höheren Bewertung der natürlichen Verhaltensweisen werden <a href="Extensive_Tierhaltung" title="Extensive Tierhaltung">extensive Haltungsverfahren</a> positiv bewertet, auch wenn diese mit gesundheitlichen Problemen der Tiere einhergehen (z.&nbsp;B. Parasitenbefall von Legehennen in der <a href="Freilandhaltung" title="Freilandhaltung">Freilandhaltung</a>).
</p><p>David Fraser hat in dem wegweisenden Beitrag <i>Understanding animal welfare</i> (2008) herausgearbeitet, dass die drei Komponenten des Tierwohls zwar teilweise miteinander korreliert sind (in der Grafik als Überschneidungsbereiche dargestellt), aber teilweise auch unabhängig voneinander sind. Jede Komponente des Tierwohls bietet einen brauchbaren Zugang zur Erforschung des Tierwohls und zur Erarbeitung von Verbesserungen in der Tierhaltung. Fraser betont, dass sowohl wissenschaftliche Erkenntnisse als auch außerwissenschaftliche Werturteile in die Beurteilung des Tierwohls eingehen.<sup id="cite_ref-Fraser_2008_24-1" class="reference"><a href="#cite_note-Fraser_2008-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Tiergesundheit und das arttypische Verhalten wurden inzwischen sehr gut beschrieben und können objektiv erfasst werden, während die Empfindungen der Tiere bisher nur ansatzweise erforscht werden konnten.<sup id="cite_ref-25" class="reference"><a href="#cite_note-25"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Auch bei den einzelnen Indikatoren muss zwischen der Messung des Indikators (z.&nbsp;B. Anteil lahmer Kühe in einem Bestand) und dessen Bewertung (was kann als „gut“ bezeichnet werden?) unterschieden werden. Nur die Messung beruht auf wissenschaftlichen Erkenntnissen, nicht aber die Bewertung. Beträgt beispielsweise der Anteil lahmender Kühe in einem Betrieb 28 Prozent, so kann dies je nach gewähltem Bewertungsmaßstab zu einer negativen Bewertung oder einer positiven Bewertung führen.
</p><p>Das Bewertungsproblem tritt in verstärktem Maße bei der Zusammenfassung von Daten und Informationen zu einer Gesamtbewertung der Tiergerechtheit bspw. für einen <a href="Betrieb" title="Betrieb">Betrieb</a> auf. Zwar liegen für eine Reihe von Umweltressourcen (wie bspw. Größe des Stalls, Gestaltung der Liegefläche, Vorhandensein von Beschäftigungsmaterial, abgetrennte Liegebereiche) Erkenntnisse über die <a href="Pr%C3%A4ferenz_(Wirtschaftswissenschaften)" title="Präferenz (Wirtschaftswissenschaften)">Präferenzen</a> der Tiere hierfür vor. Um diese für eine Gesamtbewertung zusammenzuführen, wäre es aber notwendig, die relative Wichtigkeit der verschiedenen Ressourcen zueinander zu kennen. So müsste beispielsweise die Frage beantwortet werden können, ob einem Schwein eine weiche Liegefläche wichtiger ist als ungestörte Nahrungsaufnahme. Auch wenn es für derartige Fragestellungen experimentelle Ansätze gibt, sind sie methodisch und konzeptionell kompliziert. Noch schwieriger wird es, wenn die <a href="Relevanz" title="Relevanz">Relevanz</a> von Indikatoren verschiedener Aspekte der Tiergerechtheit für eine Gesamtbewertung aggregiert werden sollte. Hier müsste beantwortet werden, welche Relevanz etwa eine gesunde Lunge im Vergleich zu der Möglichkeit, in einer stabilen sozialen Gruppe leben zu können, hat. Weiter erschwert wird eine Gesamtbewertung, wenn sich verschiedene Indikatoren gegenseitig negativ beeinflussen.
</p><p>Zwar gibt es Möglichkeiten, durch <a href="Befragung" title="Befragung">Befragungen</a> von <a href="Experte" title="Experte">Experten</a> und/oder auch gesellschaftlicher Gruppen eine Einschätzung der Relevanz der verschiedenen Indikatoren vorzunehmen. Die Ergebnisse bleiben aber konzeptionell unbefriedigend, weil sich die Bewertung zu einem gewissen Grad von der tierbezogenen Sichtweise löst. Daher ist es fraglich, ob es einen Sinn ergibt, zugunsten einer besser zu kommunizierenden Gesamtbewertung (etwa im Sinne eines Indexes für Tiergerechtheit) eine erhebliche Unschärfe in der Aussagekraft in Kauf zu nehmen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Probleme_in_der_landwirtschaftlichen_Nutztierhaltung">Probleme in der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung</h2></div>
<p>Nachfolgend werden einige Problemfelder genannt, also Bereiche, in denen das Tierwohl erfahrungsgemäß oft beeinträchtigt ist. Es werden regelmäßig Untersuchungen zum aktuellen Stand veröffentlicht (z.&nbsp;B. Stellungnahmen der <a href="Europ%C3%A4ische_Beh%C3%B6rde_f%C3%BCr_Lebensmittelsicherheit" title="Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit">EFSA</a><sup id="cite_ref-26" class="reference"><a href="#cite_note-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> oder Untersuchungen zum ökologischen Landbau<sup id="cite_ref-27" class="reference"><a href="#cite_note-27"><span class="cite-bracket">[</span>27<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-28" class="reference"><a href="#cite_note-28"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>).
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Geflügel"><span id="Gefl.C3.BCgel"></span>Geflügel</h3></div>
<p><b>Legehennen</b>
</p>
<ul><li>Tötung männlicher <a href="Eintagsk%C3%BCken" title="Eintagsküken">Eintagsküken</a></li>
<li>Kupieren der Schnäbel/Federpicken, <a href="Kannibalismus" title="Kannibalismus">Kannibalismus</a></li>
<li>eingeschränktes Normalverhalten in einigen Haltungsverfahren</li></ul>
<p><b>Mastgeflügel</b>
</p>
<ul><li>eingeschränkte Lauffähigkeit</li>
<li>Fußballenentzündungen</li>
<li>kontrollierte bzw. restriktive Fütterung (Hunger) der Elterntiere in der Zucht</li>
<li>eingeschränktes Normalverhalten (Bewegung, Beschäftigungsmöglichkeiten)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Rinder">Rinder</h3></div>
<p><b>Milchkühe</b>
</p>
<ul><li>Fruchtbarkeitsstörungen</li>
<li><a href="Klaue_(Paarhufer)" title="Klaue (Paarhufer)">Klauenerkrankungen</a>, Lahmheiten</li>
<li>Euterentzündungen (<a href="Mastitis_(Haustiere)" title="Mastitis (Haustiere)">Mastitis</a>)</li>
<li><a href="Stoffwechselst%C3%B6rung" title="Stoffwechselstörung">Stoffwechselstörungen</a></li></ul>
<p><b>Mastrinder (Stallhaltung)</b>
</p>
<ul><li>Schwanzspitzen<a href="Nekrose" title="Nekrose">nekrosen</a></li>
<li>hohe <a href="Mortalit%C3%A4t" title="Mortalität">Sterberate</a> (bei Kälbern)</li>
<li>eingeschränktes Normalverhalten (Bewegungsmöglichkeiten, Schlafen)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Schweine">Schweine</h3></div>
<p><b>Mastschweine und Ferkel</b>
</p>
<ul><li>hohe Sterberate (bei Ferkeln)</li>
<li>Kupieren von Schwänzen/Kannibalismus</li>
<li>betäubungslose Kastration</li>
<li>eingeschränktes Normalverhalten (Bewegungsmöglichkeiten, Beschäftigung)</li></ul>
<p><b>Sauen</b>
</p>
<ul><li>eingeschränktes Normalverhalten (Bewegung, Nestbau)</li>
<li>Verletzungen: Schürfwunden im <a href="Kastenstand" title="Kastenstand">Kastenstand</a>, Bissverletzungen in Gruppenhaltung</li>
<li>Lahmheiten, Schäden am Bewegungsapparat (Gelenke, Klauen)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Tiertransporte_und_Schlachtung">Tiertransporte und Schlachtung</h3></div>
<p>Bei <a href="Tiertransport" title="Tiertransport">Tiertransporten</a> werden folgende Probleme häufig thematisiert: Fahrtzeiten, Hitze- und Kältestress sowie Mängel bei der Ausstattung (z.&nbsp;B. Zugang zu Wasser, Klimaanlagen) und die Überbelegung der Transportfahrzeuge.<sup id="cite_ref-29" class="reference"><a href="#cite_note-29"><span class="cite-bracket">[</span>29<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-30" class="reference"><a href="#cite_note-30"><span class="cite-bracket">[</span>30<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-31" class="reference"><a href="#cite_note-31"><span class="cite-bracket">[</span>31<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Bei der <a href="Schlachtung" title="Schlachtung">Schlachtung</a> werden folgende Probleme häufig thematisiert: Hohes Stressniveau insbesondere beim Entladen und Treiben der Schlachttiere. Verletzte Tiere werden roh behandelt. Vor dem Entbluten sind die Tiere teilweise nicht ordnungsgemäß betäubt.<sup id="cite_ref-32" class="reference"><a href="#cite_note-32"><span class="cite-bracket">[</span>32<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Hohe <a href="Fluktuation" title="Fluktuation">Fluktuation</a>, unzureichende Qualifikation und mangelndes Verantwortungsbewusstsein des Schlachtpersonals.<sup id="cite_ref-33" class="reference"><a href="#cite_note-33"><span class="cite-bracket">[</span>33<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="Massentierhaltung" title="Massentierhaltung">Massentierhaltung</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Angela Bergschmidt: <i>Tierwohl – Definitionen, Konzepte und Indikatoren</i>, in: Land &amp; Raum 3/2017, S. 4–6 (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.oekl.at/wp-content/uploads/2017/08/Land-Raum-3-2017-bergschmidt-2.pdf">PDF</a>)</li>
<li>Lars Schrader: <i>Tiergerechtheit – Anforderungen an zukunftsfähige Haltungssysteme</i>. In: <i>Zukunftsorientiertes Bauen für die Tierhaltung. KTBL-Tagung vom 6.-7. April 2011 in Münster</i>, S. 115–125.</li>
<li><i>Tierhaltung im Spannungsfeld von Tierwohl, Ökonomie und Gesellschaft. Tagungsband zur Tierwohl-Tagung 2015 in Göttingen</i> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.uni-goettingen.de/de/tagungsband/524868.html">PDF</a>; 11,2 MB)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://initiative-tierwohl.de/">Initiative Tierwohl</a> Brancheninitiative in Deutschland (seit 2015)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.welt.de/wirtschaft/article171920242/Initiative-Tierwohl-Warum-das-Tierschutz-Projekt-keinem-gerecht-werden-kann.html"><i>Warum dieses Tierschutz-Projekt bisher keinem gerecht wird</i></a> Artikel zur Initiative Tierwohl, welt.de, 27. Dezember 2017</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.bmel.de/DE/Tier/Tierwohl/tierwohl_node.html">Die Tierwohl-Initiative des BMEL</a> Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.tierwohl-staerken.de/">Tierwohl stärken</a> Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.lfl.bayern.de/schwerpunkte/tierwohl/">Arbeitsschwerpunkt Tierwohl</a> Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">I. J. H. Duncan, D. Fraser: <i>Understanding animal welfare.</i> In: M. C. Appleby, B. O. Hughes (Hrsg.): <i>Animal Welfare.</i> Wallingford, UK 1997, S. 19–31.</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Zum Beispiel Ute Knierim: <i>Grundsätzliche ethologische Überlegungen zur Beurteilung der Tiergerechtheit bei Nutztieren.</i> In: <i>Deutsche Tierärztliche Wochenschrift</i> 109, 2002, S. 261–266.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Ute Knierim: <i>Beurteilung der Tiergerechtheit – Konzepte und Begriffsdefinitionen</i> (Begleittexte zum Vortrag, <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.ktbl.de/fileadmin/user_upload/Allgemeines/Download/Tiergerechtheit/Beurteilung-der-Tiergerechtheit.pdf">online</a>), S. 3–5.</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Bundesministerium_f%C3%BCr_Ern%C3%A4hrung_und_Landwirtschaft" class="mw-redirect" title="Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft">Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft</a>: <i>Nutztierhaltungsstrategie. Zukunftsfähige Tierhaltung in Deutschland.</i> Juni 2017. Zitiert in Caroline Gröner, Angela Bergschmidt: <i>Tierwohl-Förderprämien der Bundesländer. Ausgestaltung, Inanspruchnahme und Reichweite. Thünen Working Paper 125.</i> Braunschweig 2019 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.thuenen.de/media/publikationen/thuenen-workingpaper/ThuenenWorkingPaper_125.pdf">PDF</a>; 1,4 MB), S. 3 (=&nbsp;PDF-Seite 13).</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Caroline Gröner, Angela Bergschmidt: <i>Tierwohl-Förderprämien der Bundesländer. Ausgestaltung, Inanspruchnahme und Reichweite. Thünen Working Paper 125.</i> Braunschweig 2019 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.thuenen.de/media/publikationen/thuenen-workingpaper/ThuenenWorkingPaper_125.pdf">PDF</a>; 1,4 MB), S. 3 (=&nbsp;PDF-Seite 13).</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">US-Präsident <a href="Lyndon_B._Johnson" title="Lyndon B. Johnson">Lyndon B. Johnson</a> unterzeichnete im Jahr 1966 den <i>Animal Welfare Act</i> zum Schutz von <a href="Versuchstier" class="mw-redirect" title="Versuchstier">Versuchstieren</a>. Im Deutschen werden derartige Gesetze bis heute als „Tierschutzgesetz“ bezeichnet, nicht als „Tierwohlgesetz“.</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Die Bedeutungsbreite von <i>animal welfare</i> kann bei einem Vergleich der deutschen und der englischen Version von Texten des <a href="Bundesministerium_f%C3%BCr_Ern%C3%A4hrung_und_Landwirtschaft" class="mw-redirect" title="Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft">BMEL</a> nachvollzogen werden. Ein Beispiel: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.bmel.de/DE/Tier/Tierschutz/tierschutz_node.html"><i>Tierschutz</i></a> entspricht <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.bmel.de/EN/Animals/AnimalWelfare/animal-welfare_node.html"><i>animal welfare</i></a>, <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.bmel.de/DE/Tier/tier_node.html"><i>artgerechte Tierhaltung</i></a> entspricht <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.bmel.de/EN/Animals/animals_node.html"><i>animal-welfare oriented husbandry</i></a>, <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.bmel.de/DE/Tier/Tierwohl/tierwohl_node.html"><i>Tierwohl-Initiative</i></a> entspricht <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.bmel.de/EN/Animals/AnimalWelfare/_Texte/Tierwohl.html"><i>animal welfare initiative</i></a>.</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">P. Ingenbleek, V. Immink, H. Spoolder, M. Bokma, L. Keeling: <i>EU animal welfare policy: Developing a comprehensive policy framework.</i> In: <i>Food Policy.</i> 37, 2012, S. 690–699.</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">F. David: <i>Animal ethics and animal welfare science: bridging the two cultures.</i> In: <i>Applied Animal Behaviour Science.</i> H. 65, 1999, S. 171–189.</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">Helmut Bartussek: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.bartussek.at/pdf/tgilegehennen.pdf"><i>Tiergerechtheitsindex für Legehennen</i></a>, Stand: November 1995 (PDF), S. 4 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">F. W. R. Brambell: <i>Report of the Technical Committee of Enquiry into the Welfare of Livestock Kept under Intensive Conditions.</i> HMSO, London 1965.</span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">Farm Animal Welfare Council: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.gov.uk/government/uploads/system/uploads/attachment_data/file/319292/Farm_Animal_Welfare_in_Great_Britain_-_Past__Present_and_Future.pdf"><i>FAWC Report on Farm Animal Welfare in Great Britain: Past, Present and Future</i></a> (PDF; 403&nbsp;kB), Oktober 2009, S. 2.</span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.gov.uk/government/collections/fawc-advice-to-government">Collection: FAWC advice to government</a> gov.uk.</span>
</li>
<li id="cite_note-Bergschmidt_Messung-14"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Bergschmidt_Messung_14-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Bergschmidt_Messung_14-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Bergschmidt_Messung_14-2">c</a></sup></span> <span class="reference-text">Angela Bergschmidt: <a href="Johann_Heinrich_von_Th%C3%BCnen-Institut" title="Johann Heinrich von Thünen-Institut">Thünen-Institut</a>: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.thuenen.de/de/thema/nutztiershyhaltung-und-aquakultur/wie-tiergerecht-ist-die-nutztierhaltung/wie-sich-tiergerechtheit-messen-laesst/"><i>Wie sich Tiergerechtheit messen lässt</i></a> thuenen.de, 11. Juli 2022.</span>
</li>
<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.welfarequality.net/en-us/home/">Homepage</a> des Welfare Quality Network (englisch).</span>
</li>
<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text">H. Bartussek, Ch. Leeb, S. Held: <i>Animal Needs for Cattle. ANI 35 L/2000 – cattle.</i> Dezember 2000 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://bartussek.at/wp-content/uploads/2020/09/anicattle.pdf">PDF</a>; 384 KB), S. 3.</span>
</li>
<li id="cite_note-17"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-17">↑</a></span> <span class="reference-text">Nationaler Bewertungsrahmen Tierhaltungsverfahren, KTBL-Schrift 446, 2006.</span>
</li>
<li id="cite_note-18"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-18">↑</a></span> <span class="reference-text">E. von Borell, D. Schäffer: <i>Tiergerechtheit von Haltungsverfahren für Schweine.</i> 2002.</span>
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<li id="cite_note-19"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-19">↑</a></span> <span class="reference-text">U. Schumacher (Hrsg.): <i>Bioland-Handbuch Tiergesundheitsmanagement.</i> Bioland-Verlag, 2007.</span>
</li>
<li id="cite_note-20"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-20">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.dlg.org/de/landwirtschaft/themen/tierhaltung/tiergerechtheit/">DLG-Merkblätter und Arbeitsunterlagen zur Tierhaltung</a>, insbesondere die Reihe <i>Das Tier im Blick</i> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.dlg.org/de/landwirtschaft/themen/tierhaltung/tiergerechtheit/dlg-merkblatt-382/">Zuchtsauen</a>, <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.dlg.org/de/landwirtschaft/themen/tierhaltung/tiergerechtheit/dlg-merkblatt-381/">Milchkühe</a>, <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.dlg.org/de/landwirtschaft/themen/tierhaltung/tiergerechtheit/dlg-merkblatt-380/">Legehennen</a>, <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.dlg.org/de/landwirtschaft/themen/tierhaltung/tiergerechtheit/dlg-merkblatt-419/">Pferde</a> und <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.dlg.org/de/landwirtschaft/themen/tierhaltung/aquakultur/dlg-merkblatt-401/">Tierwohl in der Aquakultur</a>) und <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.dlg.org/de/landwirtschaft/themen/tierhaltung/aquakultur/dlg-merkblatt-441/">Tierschutzaspekte in der Forellenhaltung.</a></span>
</li>
<li id="cite_note-21"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-21">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.neuland-fleisch.de/"><i>Qualitätsfleisch aus tiergerechter Haltung - xx NEULAND Fleisch e. V.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 26.&nbsp;August 2021</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ATierwohl&amp;rft.title=Qualit%C3%A4tsfleisch+aus+tiergerechter+Haltung+-+xx+NEULAND+Fleisch+e.+V.&amp;rft.description=Qualit%C3%A4tsfleisch+aus+tiergerechter+Haltung+-+xx+NEULAND+Fleisch+e.+V.&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.neuland-fleisch.de%2F&amp;rft.language=de">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-22"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-22">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.tierschutzlabel.info/"><i>Tierschutzlabel.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 26.&nbsp;August 2021</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ATierwohl&amp;rft.title=Tierschutzlabel&amp;rft.description=Tierschutzlabel&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.tierschutzlabel.info%2F">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-23"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-23">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.tierschutz-kontrolliert.org/">Gütesiegel „Tierschutz kontrolliert“</a> vier-pfoten.de.</span>
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<li id="cite_note-Fraser_2008-24"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Fraser_2008_24-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Fraser_2008_24-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">David Fraser: <i>The role of the veterinarian in animal welfare. Animal welfare: too much or too little?</i> Abstracts of the 21st Symposium of the Nordic Committee for Veterinary Scientific Cooperation (NKVet), Vaerløse, Denmark, September 24–25, 2007. In: <i>Acta veterinaria Scandinavica.</i> Band 50 Suppl 1, 2008, S.&nbsp;S1–12, <a class="external mw-magiclink-pmid" rel="nofollow" href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19049678?dopt=Abstract">PMID 19049678</a>, <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4235121/">PMC&nbsp;4235121</a> (freier Volltext).</span>
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<li id="cite_note-25"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-25">↑</a></span> <span class="reference-text">Steffen Hoy: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.dlg-mitteilungen.de/blog/uebersicht/tierwohl-worueber-reden-wir-eigentlich"><i>Tierwohl. Worüber reden wir eigentlich?</i></a>, Blogbeitrag auf dlg-mitteilungen.de, 1. November 2016.</span>
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<li id="cite_note-26"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-26">↑</a></span> <span class="reference-text">EFSA – European Food Safety Authority: Scientific Report: <i>The welfare of weaners and rearing pigs: effects of different space allowances and floor types.</i> 2005; <i>Opinion on Piglet Castration</i>, 2007; <i>Scientific Report on the risks associated with tail biting in pigs and possible means to reduce the need for tail docking considering different housing and husbandry systems.</i> 2007; <i>Effects of farming systems on dairy cow welfare and disease</i>. Report of the Panel on Animal Health and Welfare, 2008.</span>
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<li id="cite_note-27"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-27">↑</a></span> <span class="reference-text">J. Brinkmann, C. Winckler: <i>Status quo der Tiergesundheitssituation in der ökologischen Milchviehhaltung in Deutschland – Mastitis, Lahmheiten, Stoffwechselstörungen. Beiträge zur 8. Wissenschaftstagung Ökologischer Landbau, 1.–4. März 2005, Kassel.</i> 2005, ISBN 3-89958-115-6, S. 343–346.</span>
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<li id="cite_note-28"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-28">↑</a></span> <span class="reference-text">J. Brinkmann et al.: <i>Status quo der Tiergesundheitssituation in der ökologischen Milchviehhaltung in Deutschland – Ergebnisse einer repräsentativen bundesweiten Felderhebung. Beiträge zur 11. Wissenschaftstagung Ökologischer Landbau, 15.–18. März 2011, Gießen.</i> 2011, ISBN 978-3-89574-777-9, S. 162–169.</span>
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<li id="cite_note-29"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-29">↑</a></span> <span class="reference-text">EFSA – European Food and Savety Authority: <i>Scientific Opinion Concerning the Welfare of Animals during Transport</i>; Report by EFSA Panel on Animal Health and Welfare, Italy, 2011.</span>
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<li id="cite_note-30"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-30">↑</a></span> <span class="reference-text">C. Hafner u. a.: <i>8 Stunden sind mehr als genug!</i> Animals Angels, 2012.</span>
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<li id="cite_note-31"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-31">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.topagrar.com/rind/news/tiertransporte-brs-will-tierwohl-transparent-machen-12561736.html"><i>Tiertransporte: BRS will Tierwohl transparent machen.</i></a> 6.&nbsp;Mai 2021,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 6.&nbsp;Dezember 2021</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ATierwohl&amp;rft.title=Tiertransporte%3A+BRS+will+Tierwohl+transparent+machen&amp;rft.description=Tiertransporte%3A+BRS+will+Tierwohl+transparent+machen&amp;rft.identifier=http%3A%2F%2Fwww.topagrar.com%2Frind%2Fnews%2Ftiertransporte-brs-will-tierwohl-transparent-machen-12561736.html&amp;rft.date=2021-05-06&amp;rft.language=de">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-32"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-32">↑</a></span> <span class="reference-text">M. Machtolf, M. Moje, K. Troeger, M. Bülte: <i>Die Betäubung von Schlachtschweinen mit Helium.</i> In: <a href="Max_Rubner-Institut" title="Max Rubner-Institut">Max Rubner-Institut</a>, Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel (Hrsg.): Kurzfassung der Vorträge der 48. Kulmbacher Woche, 2013, S. 32–33.</span>
</li>
<li id="cite_note-33"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-33">↑</a></span> <span class="reference-text">Michael Gneist: <i>Zur Situation der Schlachthöfe in Niederösterreich aus Sicht der Logistik und des Tierschutzes im Bereich Entladung bis Betäubung.</i> Dissertation. Institut für Tierhaltung und Tierschutz der veterinärmedizinischen Universität Wien, 2000, S. 47&nbsp;ff.</span>
</li>
</ol>
<div class="hintergrundfarbe1 rahmenfarbe1 navigation-not-searchable normdaten-typ-s" style="border-style: solid; border-width: 1px; clear: left; margin-bottom:1em; margin-top:1em; padding: 0.25em; overflow: hidden; word-break: break-word; word-wrap: break-word;" id="normdaten">
<div style="display: table-cell; vertical-align: middle; width: 100%;">
<div>
Normdaten&nbsp;(Sachbegriff): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/4411619-6">4411619-6</a></span> </div>
</div></div></div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
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</div>
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